Weniger ist mehr: Warum man die Finger von abenteuerlichen Datenbank-Optimierungstechniken lassen sollte

Unzählige male habe ich schon Artikel verlinkt, in denen jemand spannende und manchmal noch nie dagewesene Ideen beschrieben hat, wie man durch dies oder jenes unentdecktes Leistungspotential aus seiner Datenbank zaubern kann.

All diese Optimierungen hatten oftmals eines gemeinsam. So innovativ sie auch waren, so kompliziert kamen sie meistens auch daher.

Genau dies ist auch der Hauptkritikpunkt im Artikel beim MySQL Performance Blog. Dort wird mal hinterfragt, ob wirklich jeder unbedingt Sharding braucht. Oder ob die neuesten Tricks wie Youtube noch etwas mehr aus der DB rausholt wirklich auch für mich die richtigen sind.

Sein Fazit vorne weg, natürlich will niemand behaupten alle Optimierungen sind unfug. Vielmehr soll zum vernünftigen Umgang damit aufgerufen werden. Nur weil man was tolles neues gelesen hat, oder es die richtige Lösung für jemand anderen ist, muss es nicht auch das richtige für mich sein.

About Philipp Strube

Philipp Strube ist Gründer und Geschäftsführer von cloudControl. cloudControl entwickelt eine hochverfügbare und skalierbare Cloud Hosting Lösung für moderne Webapplikationen.
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2 Responses to Weniger ist mehr: Warum man die Finger von abenteuerlichen Datenbank-Optimierungstechniken lassen sollte

  1. Yoschi says:

    Ausserdem ist es nie schlecht Backups der DBs und der my.cf zu haben. ;)

  2. Nein, Backups sollte man immer machen. Aber allein mit dem machen ist es dann auch nicht getan. So lange man seine Backups nicht überprüft sind sie quasi wertlos.

    Deutet das zwinkern auf eigene Erfahrungen mit dem Thema hin? :)

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