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	<title>Server in den Wolken &#187; webhosting</title>
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		<title>Der Nepp mit dem unlimitierten Traffic</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Sep 2009 15:06:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philipp Strube</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Aktueller Anlass ist die Ankündigung von 1&#38;1 alle Webhostingpakete ab sofort mit unbegrenztem Traffic anzubieten. Aber natürlich ist 1&#38;1 nicht der einzige Anbieter, der dem Kunden hier falsche Versprechungen macht.
Unbegrenzter Traffic. Die eigentliche Bedeutung dieser Worte und wie die Anbieter diese interpretieren könnten nämlich nicht weiter auseinandergehen. Gerade bei Shared Hosting Paketen, bei denen mehrere hundert Kundenprojekte auf einem einzelnen Server zusammengepfercht werden kann von unbegrenzt überhaupt keine Rede sein. Von jeder Ressource des Servers steht dem einzelnen Projekt nur ein Bruchteil zur Verfügung und oftmals werden Projekte bei Lastspitzen ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aktueller Anlass ist die Ankündigung von 1&amp;1 alle Webhostingpakete ab sofort mit unbegrenztem Traffic <a href="http://www.1und1.info/xml/order/WebHosting">anzubieten</a>. Aber natürlich ist 1&amp;1 nicht der einzige Anbieter, der dem Kunden hier falsche Versprechungen macht.</p>
<p><strong>Unbegrenzter Traffic</strong>. Die eigentliche Bedeutung dieser Worte und wie die Anbieter diese interpretieren könnten nämlich nicht weiter auseinandergehen. Gerade bei <strong>Shared Hosting Paketen</strong>, bei denen mehrere hundert Kundenprojekte auf einem einzelnen Server zusammengepfercht werden kann von unbegrenzt überhaupt keine Rede sein. Von jeder Ressource des Servers steht dem einzelnen Projekt nur ein Bruchteil zur Verfügung und oftmals werden Projekte bei Lastspitzen komplett vom Netz genommen, um die Erreichbarkeit der anderen Kunden auf dem Server nicht zu beeinträchtigen.</p>
<p>Aber auch <strong>dedizierte Server bieten keinesfalls unbegrenzten Traffic</strong>. Die Obergrenze wird durch die Bandbreite der Netzwerkverbindung bestimmt. Bei 100Mbit wären dies theoretisch ca. 31TB pro Monat und bei 1Gbit wärens es theoretische 311TB. <strong>Theoretisch deshalb, weil die maximale Bandbreite nur sehr selten überhaupt erreichbar ist.</strong></p>
<p>Natürlich sind 31 bzw. 311 Terabyte <strong>eine ganze Menge Traffic</strong>. Viel mehr als die meisten Seiten überhaupt jemals pro Monat erzeugen würden. <strong>Aber es ist eben nicht unbegrenzt.</strong></p>
<p>Mit ihren bunten Werbebannern die unbegrenzten Traffic offerieren gaukeln die Hoster ihren Kunden etwas vor, dass sie tatsächlich garnicht leisten können geschweige denn leisten wollen. Unzählige Ausnahmen im Kleingedruckten sind lästige Realität. Als Kunde käme ich mir hier auf gut Deutsch verarscht vor und ganz ehrlich, dass kann ich garnicht leiden.</p>
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		<title>Wird Infrastruktur aus der Cloud wirklich genutzt, oder reden nur alle darüber aber keiner machts?</title>
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		<pubDate>Wed, 05 Aug 2009 10:16:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philipp Strube</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Alle reden darüber, naja vielleicht nicht alle. Aber fast alle. Jedenfalls ist es neben all dem Gerede vielleicht auch mal ganz interessant, was man denn an Zahlen im Netz findet. DataCenterKnowledge hat einen Artikel veröffentlicht, der neben der Frage was ist denn schon Cloud und was ist nur VPS unter neuem Namen, zumindest ein paar große Anbieter und deren Nutzung zum Hosting großer Webseiten vergleicht.
Amazon, Rackspace Are Top Cloud Hosts
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Alle reden darüber, naja vielleicht nicht alle. Aber fast alle. Jedenfalls ist es neben all dem Gerede vielleicht auch mal ganz interessant, was man denn an Zahlen im Netz findet. DataCenterKnowledge hat einen Artikel veröffentlicht, der neben der Frage was ist denn schon Cloud und was ist nur VPS unter neuem Namen, zumindest ein paar große Anbieter und deren Nutzung zum Hosting großer Webseiten vergleicht.</p>
<p><a href="http://www.datacenterknowledge.com/archives/2009/08/03/amazon-rackspace-are-top-cloud-hosts/"><strong>Amazon, Rackspace Are Top Cloud Hosts</strong></a></p>
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		<title>Cloud Hosting: Was ist das eigentlich und wie unterscheidet es sich von den Alternativen?</title>
		<link>http://serverwolken.de/cloud-hosting-was-ist-das-eigentlich-und-wie-unterscheidet-es-sich-von-den-alternativen-997/</link>
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		<pubDate>Tue, 19 May 2009 17:58:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philipp Strube</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Man kann schnell den Überblick verlieren bei der Vielzahl an Begriffen. Das steht ausser Frage. Es wird aber auch nicht einfacher,  wenn man den Marketingversprechen verschiedenster Anbieter vertraut, denn dann bekommt man teilweise komplett gegensätzliche Lösungen als Cloud Hosting angeboten.
Aus diesem Grund habe ich beschlossen hier mal meine Gedanken zu einer Cloud Hosting Plattform aufzuschreiben. Also was muss die Plattform bieten um in meinen Augen Cloud Hosting zu sein. Aber Achtung, selbstverständlich handelt es sich hierbei um meine Meinung, die man teilen kann oder nicht. Ich freue mich immer ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.flickr.com/photos/rcsj/2915797223/"><img class="alignright" src="http://farm4.static.flickr.com/3249/2915797223_066d44fc7a_m.jpg" alt="" width="168" height="240" /></a>Man kann schnell den Überblick verlieren bei der Vielzahl an Begriffen. Das steht ausser Frage. Es wird aber auch nicht einfacher,  wenn man den Marketingversprechen verschiedenster Anbieter vertraut, denn dann bekommt man teilweise komplett gegensätzliche Lösungen als Cloud Hosting angeboten.</p>
<p>Aus diesem Grund habe ich beschlossen hier mal meine Gedanken zu einer Cloud Hosting Plattform aufzuschreiben. Also was muss die Plattform bieten um in meinen Augen Cloud Hosting zu sein. Aber Achtung, selbstverständlich handelt es sich hierbei um meine Meinung, die man teilen kann oder nicht. Ich freue mich immer über Kommentare zum Thema.</p>
<h3>Was ist Cloud Hosting?</h3>
<p><span id="more-997"></span></p>
<p>Eine Hostinglösung muss meiner Meinung nach drei Grundvorraussetzungen erfüllen um sich Cloud Hosting nennen zu dürfen.</p>
<ol>
<li>Sie muss Ausfallsicher sein.</li>
<li>Sie muss die Möglichkeit bieten lastabhängig zu skalieren. Sowohl nach oben, als auch nach unten.</li>
<li>Sie muss Abrechnung nach tatsächlich verbrauchter Rechenleistung bieten.</li>
</ol>
<p>Unter Ausfallsicher verstehe ich dabei zumindest, dass es keinen single point of failure gibt. Die Lösung muss so ausgelegt sein, dass ein Ausfall einzelner Komponenten meine Erreichbarkeit nicht beeinflusst. Gleichzeitig muss sie mir die Möglichkeit bieten immer genug Ressourcen zur Verfügung zu haben um auch unerwartete Lastspitzen abzufangen. Gleichzeitig aber ohne, dass ich dauerhaft für das Vorhalten dieser Leistungsreserven zahlen muss.</p>
<p>Das ist aber noch nicht alles. Nach diesen drei Punkten wären auch Angebote wie Amazon EC2 Cloud Hosting. Sind sie aber in meinen Augen nicht. Cloud Hosting muss mir darüber hinaus auch jegliche Administration abnehmen. Das ist bei Amazon EC2 nicht der Fall. Ich möchte als Cloud Hosting Kunde lediglich meine Anwendung hochladen müssen und dann online sein.</p>
<p>Cloud Hosting ist also grundsätzlich vergleichbar mit shared- und managed Hosting. Nur eben plus Ausfallsicherheit und Skalierbarkeit und ohne die unbezwingbaren Administrationsinterfaces und dem steinzeitlichen FTP-Upload. Versionskontrolle, nur Änderungen übertragen und automatischer Rollback? Fehlanzeige bei aktuellen Hostinglösungen. Auch hier muss ein Anbieter sich ins Zeug legen, wenn er sich Cloud Hoster nennen will. Jedenfalls nach meinen Maßstäben.</p>
<h3>Mal ehrlich, Lastspitzen sind doch total unwahrscheinlich.</h3>
<p><em>Und wenn man sie hat, hat man auch das Geld sich &#8220;richtiges&#8221; Hosting zu kaufen.</em> Diese Einstellung hört man hin und wieder und ich kann nur mit aller Entschiedenheit widersprechen.</p>
<p>Durch Seiten wie den Facebook Newsfeed, Friendfeed oder Twitter können sich auch kleine Blogs großen Trafficspitzen ausgesetzt sehen. Durch die Vernetzung innerhalb der sozialen Netzwerke und z.B. der Retweet-Funktion auf Twitter kann sich ein einzelner Link exponentiell verbreiten. Waren bisher nur Seiten wie Heise, Slashdot oder Techcrunch berüchtigt kleine Seiten innerhalb weniger Minuten durch eine einfache Verlinkung offline zu nehmen, so ist die Gefahr, dass dies geschieht durch die Veränderung wie sich Nachrichten im Internet verbreiten radikal gestiegen.</p>
<p>Je nachdem wie ambitioniert man sein Projekt oder Blog betreibt hat man dann einerseits zein Ziel, die Aufmerksamkeit Vieler, erreicht und gleichzeitig aber auch direkt wieder verloren. Offline nützen einem die schönsten Informationen, Angebote und Dienste rein garnichts.</p>
<p>Man mag natürlich für sich selbst entscheiden, so wichtig ist mir das nicht. Aber, zumindest ich für meinen Teil, lege Wert darauf wenn sich jemand für meine Meinung interessiert, dass diese dann auch für ihn erreichbar ist. Sonst bräuchte ich mir die Mühe diese hier aufzuschreiben nicht machen. Deshalb halte ich Lastspitzen und Ausfallsicherheit, die ja in dieser Hinsicht gewissermaßen Hand in Hand gehen, auch für Blogs und private Projekte für unverzichtbar.</p>
<p><strong>Wir brauchen Cloud Hosting!</strong></p>
<p>Bildquelle: cc by sa <a title="Link to Rob Shenk's photostream" rel="dc:creator cc:attributionURL" href="http://www.flickr.com/photos/rcsj/">Rob Shenk</a></p>
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		<title>Fazit: WHD 2009 und CloudCamp</title>
		<link>http://serverwolken.de/fazit-whd-2009-und-cloudcamp-808/</link>
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		<pubDate>Wed, 25 Mar 2009 15:01:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philipp Strube</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
Letzte Woche war ich wie angekündigt auf dem Webhostingday 2009 im Phantasialand in Brühl. Im Großen und Ganzen eine gute Veranstaltung. Insbesondere der Veranstaltungsort hatte seinen ganz eigenen Reiz.
Inhaltlich muss ich jedoch sagen bin ich nicht vollends zufrieden.

Webhostingday
Der Webhostingday selbst richtete sich hauptsächlich an Webhoster. Wie nicht anders zu erwarten, war Cloud Computing absolutes Trendthema. An sich auch sinnvoll, zeigte sich doch, dass nur weniger Webhoster das Thema Cloud-Hosting bisher in Angriff genommen haben. Was jetzt kein Geheimnis ist, dass man lediglich dort erfahren hätte. Trotzdem.
Viel erschreckender als dieses Tatsache ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="Black Mamba (Phantasialand)" href="http://www.flickr.com/photos/29142829@N00/580938654/" target="_blank"><img class="alignright" style="border: 0pt none;" src="http://farm2.static.flickr.com/1251/580938654_aa2ce430a6_m.jpg" border="0" alt="Black Mamba (Phantasialand)" width="240" height="180" /></a><br />
Letzte Woche war ich wie angekündigt auf dem Webhostingday 2009 im Phantasialand in Brühl. Im Großen und Ganzen eine gute Veranstaltung. Insbesondere der Veranstaltungsort hatte seinen ganz eigenen Reiz.</p>
<p>Inhaltlich muss ich jedoch sagen bin ich nicht vollends zufrieden.</p>
<p><span id="more-808"></span></p>
<h3>Webhostingday</h3>
<p>Der Webhostingday selbst richtete sich hauptsächlich an Webhoster. Wie nicht anders zu erwarten, war Cloud Computing absolutes Trendthema. An sich auch sinnvoll, zeigte sich doch, dass nur weniger Webhoster das Thema Cloud-Hosting bisher in Angriff genommen haben. Was jetzt kein Geheimnis ist, dass man lediglich dort erfahren hätte. Trotzdem.</p>
<p>Viel erschreckender als dieses Tatsache ist, dass zwar alle Vorträge Cloud Computing im Titel oder zumindest Untertitel hatten, aber nur die wenigsten wirklich etwas damit zu tun hatten. Teilweise bekam man sogar den Eindruck der Vortragende wisse garnicht was Cloud Computing ist. Ganz besonders ist mir dies beim f5 Vortrag aufgefallen. Dort wurde f5 typische teure Hardwareappliances angepriesen. Als Beispiel galt ein Apple-Klon mit ca. 10.000 Mitarbeitern weltweit, deren interne IT-Infrastruktur verbessert werden sollte. Dies wohlgemerkt vor einem Publikum von Webhostinganbietern. Es ist laut f5 übrigens Cloud Computing zwei große Hardwareappliacnes zu kaufen und diese an verschiedenen Standorten auf dem Globus zu verteilen um sie intern zu nutzen. Wo da die flexible Skalierung und die verbrauchsbasierte Abrechnung ist erschliesst sich mir jedoch nicht.</p>
<p>Das Interesse des Publikums am Vortrag schien sich deshalb auch in Grenzen zu halten. Die, die wie ich da waren wirkten eher uninteressiert.</p>
<p>Allerdings gab es auch vereinzelte Ausnahmen. Insbesondere <a href="http://daas.com/display/wwwdaas/Home">Daas.com</a> hat einen positiven Eindruck bei mir hinterlassen. Zumindest in soweit, dass man dort wusste wovon man spricht. Die Empfehlung an die Webhoster, Cloud Computing muss jetzt ins Angebot aufgenommen werden kann ich auch durchaus unterstreichen. Der Ratschlag das Rad nicht neu zu erfinden ist allerdings in Anbetracht der Eigeninteressen mit Vorsicht zu betrachten.</p>
<p>Gleiches gilt dabei auch für Microsoft. Zwar betonte Microsoft, dass man seit jeher darauf fokussiert sei gemeinsam mit seinen Partner erfolgreich zu sein. Allerdings wurde auch offen die Frage gestellt, wie sich dies denn mit Azure vertragen würde. Dieses ist schließlich klares Konkurrenzprodukt zu den Angeboten der Webhoster. Der Einwand, dass Microsoft ein großes Unternehmen sei und die unterschiedlichen Abteilungen eben sogar teilweise miteinander konkurrieren würden hilft den Webhostern dabei auch nicht wirklich. Auch wenn es tröstend klingt.</p>
<p>Klare Worte fand hier insbesondere der Parallels-Vortragende. Zwar sagte er deutlich, dass Microsoft immer ein sehr guter Partner gewesen ist und auch hoffentlich bleiben wird. Aber es gibt auch unzählige Gegenbeispiele und mit Azure im Anmarsch sollte man sich als Webhoster fürs Cloud-Hosting vielleicht einen anderen Partner aussuchen. Wenn es nach ihm ging natürlich Parallels. Besonders beeindruckend waren auch die großen Zahlen mit denen er um sich werfen konnte. Mangels Überprüfung werde ich diese hier aber nicht wiedergeben.</p>
<p>Die Vorträge waren natürlich insgesamt geprägt von den Sponsoren die ihre eigenen Produkte anpreisen wollten. Der ein oder andere hat es dabei aber hinbekommen die Gratwanderung zwischen Information und Werbung etwas besser hinzukriegen.</p>
<p>Neben den Vorträgen gab es im HostingFair genannten Bereich auch noch Aussteller. Hier dominierten die Hardwarehersteller das Bild, insbesondere SUN schien auf jedem der Stände etwas Hardware verteilt zu haben. Gute Idee eigentlich. Aber auch Fujitsu-Siemens und AMD waren mit eigenen Ständen vertreten.</p>
<p>Weiter gab es noch ein paar Controlpanel-Anbieter verschiedener Art und den ein oder anderen Saas-Anbieter.</p>
<p>Auf der positiven Seite ist auf jeden Fall noch die Verköstigung zu nennen. Hier hat man sich keine blöße gegeben.</p>
<h3>CloudCamp</h3>
<p>Das CloudCamp hingegen lies schon durchsickern, dass sich hier hauptsächlich diejenigen eingefunden hatten die wussten wovon sie reden. Auch wenn ich nicht unbedingt einer Meinung mit dem dort gesagten bin. Aber das ist natürlich ein anderes Thema.</p>
<p>Sehr gut gefallen hat mir der Vortrag von Kristof <span class="p">de Spiegeleer</span> ex-CTO von QLayer und jetzt bei SUN. Laut Linkedin Profil ist er ebenfalls im Board von A-Server, was die Verbindung zwischen Daas.com und der SUN Open Cloud erklärt. <em>Vitamine sind eben wichtig.</em></p>
<p>Natürlich war der Vortrag hauptsächlich eine Werbeveranstaltung für die kurz zuvor vorgestellt SUN Open Cloud Initiative, aber das ist durchaus verständlich und es war auch eine gesunde Mischung. Davon abgesehen gefällt mir der SUN Ansatz ziemlich gut, aber dazu möchte ich später nochmal ausführlich ein paar Gedanken sammeln.</p>
<p>Als Fazit der gesamten Veranstaltung muss allerdings festgehalten werden, in Deutschland sieht zum Thema Cloud Computing ziemlich dunkel aus. Das Thema steht noch ganz am Anfang und es bedarf noch einiger Aufklärungs- und Überzeugungsarbeit.</p>
<p>Hoffentlich kann ich mit Serverwolken ein wenig dazu beitragen. Wenn ich Unfug schreibe möge man mir in den Kommentaren widersprechen.</p>
<p>Am Rand der Veranstaltung haben sich aber trotzdem interessante Gespräche ergeben. Insgesamt ist es also durchaus eine Veranstaltung, auf der man mich wieder antreffen könnte. Insbesondere die Cloud Camps werde ich mit Sicherheit öfter besuchen.</p>
<p>Beim <a href="http://www.rackblogger.de/2009/03/18/webhostingday-2009/">Rackblogger</a> und bei <a href="http://www.schnee.name/blog/2009/03/20/webhostingday-2009-mein-resumee/">Leslie Schnee</a> gibt es noch weitere Stimmen zum Webhostingday 2009. Besonders gut gefällt mir ja, Webhostingday &#8211; eine Branche feiert sich selbst. In Anbetracht der offensichtlich sehr guten Wachstumsraten der Branche aber auch durchaus berechtigt.</p>
<p><small><a title="Attribution-NoDerivs License" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nd/2.0/" target="_blank"><img src="http://serverwolken.de/wp-content/plugins/photo-dropper/images/cc.png" border="0" alt="Creative Commons License" width="16" height="16" align="absmiddle" /></a> <a href="http://www.photodropper.com/photos/" target="_blank">photo</a> credit: <a title="gnislew" href="http://www.flickr.com/photos/29142829@N00/580938654/" target="_blank">gnislew</a></small></p>
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		<title>Server in den Wolken bei den Systemhelden</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Feb 2009 11:16:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philipp Strube</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich fühle mich wirklich geehrt. Mein kleines Blog hier, im speziellen der Artikel zur aktuellen Webhostingsituation, ist von den Systemhelden geadelt worden und fand im aktuellen Heldenfunk podcast erwähnung.
Andere Themen in der Folge 28 sind, IPv6, Pocketvideokameras und andere Gadgets im Test und ein Rückblick zur Partneruni 2009.
Reinhören!
Update: OMG, ein kleines Jubiläum. Dieser Beitrag trägt die Nr. 100.
 photo credit: gruntzooki
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="Control room, data-centre, CERN, Geneva 2" href="http://www.flickr.com/photos/37996580417@N01/2710669844/" target="_blank"><img class="alignright" style="border: 0pt none;" src="http://farm4.static.flickr.com/3187/2710669844_51cc419183_m.jpg" border="0" alt="Control room, data-centre, CERN, Geneva 2" width="240" height="135" /></a>Ich fühle mich wirklich geehrt. Mein kleines Blog hier, im speziellen der <a href="http://serverwolken.de/10-dinge-die-ich-an-heutigen-webhostinglosungen-hasse-461/">Artikel zur aktuellen Webhostingsituation</a>, ist von den Systemhelden geadelt worden und fand im aktuellen <a href="http://www.systemhelden.com/?p=110">Heldenfunk podcast</a> erwähnung.</p>
<p>Andere Themen in der Folge 28 sind, IPv6, Pocketvideokameras und andere Gadgets im Test und ein Rückblick zur Partneruni 2009.</p>
<p><a href="http://www.systemhelden.com/?p=110">Reinhören</a>!</p>
<p>Update: OMG, ein kleines Jubiläum. Dieser Beitrag trägt die Nr. 100.</p>
<p><small><a title="Attribution-ShareAlike License" href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/" target="_blank"><img src="http://serverwolken.de/wp-content/plugins/photo-dropper/images/cc.png" border="0" alt="Creative Commons License" width="16" height="16" align="absmiddle" /></a> <a href="http://www.photodropper.com/photos/" target="_blank">photo</a> credit: <a title="gruntzooki" href="http://www.flickr.com/photos/37996580417@N01/2710669844/" target="_blank">gruntzooki</a></small></p>
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		<title>Was Cloud Hoster von Vögeln und Fischen lernen können</title>
		<link>http://serverwolken.de/was-cloud-hoster-von-vogeln-und-fischen-lernen-konnen-567/</link>
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		<pubDate>Fri, 06 Feb 2009 13:42:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philipp Strube</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
Die Herausforderung für Cloud Hosting Anbieter besteht darin, aus den vielen einzelnen Knoten eine Wolke zu bilden. Insbesondere ist dabei aber wichtig, dass dies möglichst effizient geschieht.
Die Auslastung der Knoten in der Wolke muss immer so hoch gehalten werden, dass dem Betreiber möglichst geringe Kosten entstehen. Denn nur so kann der Betreiber erstens überhaupt existieren, schliesslich muss jedes Unternehmen Gewinne machen. Zweitens ist der Betreiber aber auch nur so in der Lage die eigenen Kosten zu senken und kann einen Teil dieses Vorteils an die eigenen Kunden weitergeben indem die ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright" style="border: 0px none #000000;" src="http://farm2.static.flickr.com/1200/1216783552_5ad67d533e_m.jpg" border="0" alt="Blackbirds at Dusk, Asheville, North Carolina" width="240" height="173" /><br />
Die Herausforderung für Cloud Hosting Anbieter besteht darin, aus den vielen einzelnen Knoten eine Wolke zu bilden. Insbesondere ist dabei aber wichtig, dass dies möglichst <strong>effizient</strong> geschieht.</p>
<p>Die Auslastung der Knoten in der Wolke muss immer so hoch gehalten werden, dass dem Betreiber möglichst geringe Kosten entstehen. Denn nur so kann der Betreiber erstens überhaupt existieren, schliesslich muss jedes Unternehmen Gewinne machen. Zweitens ist der Betreiber aber auch nur so in der Lage die eigenen Kosten zu senken und kann einen Teil dieses Vorteils an die eigenen Kunden weitergeben indem die eigenen Preise gesenkt werden.</p>
<p>Die Koordination vieler einzelner Objekte, die Syncronisation, ist dabei ein allgemeines Problem, dass nicht nur im Zusammenhang mit Servern als Knoten beim Cloud Computing auftritt. Warum also, sollte man nicht mal einen Blick über seinen technischen Tellerrand werfen und sich Inspiration in der Natur holen?</p>
<p><span id="more-567"></span></p>
<p>Steven Strogatz zeigt am Beispiel von Fischen und Vögeln, wie diese Individuen ihre Handlungen syncronisieren und scheinbar als Einheit handeln. Das Video dazu, dass im Rahmen der TED Talks entstanden ist, erlkärt das Prinzip sehr anschaulich.</p>
<p><object width="446" height="326" data="http://video.ted.com/assets/player/swf/EmbedPlayer.swf" type="application/x-shockwave-flash"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="wmode" value="transparent" /><param name="bgColor" value="#ffffff" /><param name="flashvars" value="vu=http://video.ted.com/talks/embed/StevenStrogatz_2004-embed_high.flv&amp;su=http://images.ted.com/images/ted/tedindex/embed-posters/StevenStrogatz-2004.embed_thumbnail.jpg&amp;vw=432&amp;vh=240&amp;ap=0&amp;ti=422" /><param name="src" value="http://video.ted.com/assets/player/swf/EmbedPlayer.swf" /><param name="bgcolor" value="#ffffff" /><param name="allowfullscreen" value="true" /></object></p>
<p>Der Schlüssel scheint dabei in der Simplizität der Regeln zu liegen. Dies scheint auf den ersten Blick in der Tiewelt wesentlich einfacher zu sein, als im Hinblick auf Server in den Wolken. Neben verschiedensten Problemen, die zur Nichterreichbarkeit eines Knotens führen können, gibt es noch unzählige Faktoren, die die Geschwindigkeit einzelner Knoten beeinflussen können. Aber vielleicht liegt hier gerade der Ansatz, vielleicht muss man radikal auf zwei Kriterien reduzieren.</p>
<p>Erstens, ist der Server erreichbar, ja oder nein. Zweitens, ist der Server ausgelastet, ja oder nein. Abhängig davon kann dann bestimmt werden ob der Knoten eine Aufgabe die an die Wolke gestellt wurde bearbeiten kann. Auf diese Weise kann die Wolke die Vielzahl der Anfragen schnell beantworten.</p>
<p>Ganz so simpel ist es dann aber wahrscheinlich doch nicht. Wenn ein Knoten nicht erreichbar ist, muss ein weiterer zur Wolke hinzugefügt werden. Wenn er allerdings ausgelastet ist, ist es natürlich für die Kosten entscheidend warum dies so ist. Wenn der Knoten nämlich ausgelastet ist aber nicht an seiner tatsächlichen Kapazitätsgrenze arbeitet geht Rechenleistung verloren. Gerade bei einer Vielzahl von Knoten ist es aber überaus ineffizient einzelne Knoten zu analysieren. Die Chance besteht darin, durch eine Vielzahl identischer Knoten <strong>alle zu optimieren, indem man einen optimiert</strong>.</p>
<p>Hier zeigt sich, warum Virtualisierung für Cloud Computing unerlässlich ist. Mit Hilfe von Virtualisierung kann eine Trennung zwischen physischer Hardware und Betriebssystem der Knoten erreicht werden, die es erlaubt auf allen Hosts identische Knoten zu betreiben. Dadurch reduziert man den Optimierungsaufwand auf zwei Stellen. Zum einen die Optimierung der Virtualisierungslösungen für die verschiedenen Hardwaregenerationen. Wenn diese Abstraktion hinreichend optimiert ist kann man sich auf die Optimierung der virtuellen Nodes konzentrieren. Auf diese Weise erreicht man hoffentlich, <strong>mit minimalem Aufwand ein Höchstmaß an Performance</strong>. Et voila, die effiziente Wolke.</p>
<p>Soweit jedenfalls die Theorie. In der praktischen Umsetzung ist das natürlich wesentlich aufwendiger, als es sich hier im Blog darstellt. Der Grundgedanke sollte allerdings immer im Hinterkopf behalten werden. Weil Perfektion wohl unerreichbar ist, muss man simple Regeln finden an Hand derer man optimiert. Dadurch und durch die Vereinheitlichung der einzelnen Teile kann dann ein hinreichend effizienter Aufbau entstehen. Denn Effizienz ist immer das Delta aus Aufwand und Nutzen.</p>
<p><small><a title="Attribution-ShareAlike License" href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/" target="_blank"><img src="http://serverwolken.de/wp-content/plugins/photo-dropper/images/cc.png" border="0" alt="Creative Commons License" width="16" height="16" align="absmiddle" /></a> <a href="http://www.photodropper.com/photos/" target="_blank">photo</a> credit: <a title="moonjazz" href="http://www.flickr.com/photos/8398907@N02/1216783552/" target="_blank">moonjazz</a></small></p>
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		<title>10 Dinge, die ich an heutigen Webhostinglösungen hasse!</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Feb 2009 21:38:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philipp Strube</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Meinungen]]></category>
		<category><![CDATA[cloud hosting]]></category>
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		<category><![CDATA[support]]></category>
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		<description><![CDATA[
Keine bedarfsabhängige Skalierung.
Es gibt auf dem gesamten Webhostingmarkt keine Lösung die es mir erlaubt klein anzufangen und dann einfach mit dem Bedarf meines Projektes zu wachsen. Ausserdem muss ich immer für Lastspitzen genug Leistung vorhalten, die den größten Teil der Zeit brach liegt. Kurzzeitige Peaks wie durch Digg, Heise oder Slashdot z.B. sind ebenfalls mein Problem.
Kosten sind nicht Verbrauchsabhängig.
Ich zahle feste Paketpreise für Inklusivleistungen die ich entweder garnicht brauche oder nur kurze Zeit brauche. Warum zahle ich nicht für Webhosting wie für Strom. Eine Art Grundgebühr, dafür dass das Projekt ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3><img class="alignright" style="border: 0pt none;" src="http://farm4.static.flickr.com/3034/2915235479_c2e7e08ec4_m.jpg" border="0" alt="I'm Feeling Angry Today" width="240" height="240" /><br />
Keine bedarfsabhängige Skalierung.</h3>
<p>Es gibt auf dem gesamten Webhostingmarkt keine Lösung die es mir erlaubt klein anzufangen und dann einfach mit dem Bedarf meines Projektes zu wachsen. Ausserdem muss ich immer für Lastspitzen genug Leistung vorhalten, die den größten Teil der Zeit brach liegt. Kurzzeitige Peaks wie durch Digg, Heise oder Slashdot z.B. sind ebenfalls mein Problem.</p>
<h3>Kosten sind nicht Verbrauchsabhängig.</h3>
<p>Ich zahle feste Paketpreise für Inklusivleistungen die ich entweder garnicht brauche oder nur kurze Zeit brauche. Warum zahle ich nicht für Webhosting wie für Strom. Eine Art Grundgebühr, dafür dass das Projekt online ist und dann Abrechnung nach tatsächlichem Verbrauch? Optional mit Kostenlimit, damit ich jederzeit frei entscheiden kann ob mir mein Projekt das Geld wert ist.</p>
<h3><span id="more-461"></span>Versteckte Vertragsklauseln im Kleingedruckten.</h3>
<p>Was sollen diese unnötig verwirrenden Vertragsklauseln. Jedes vollmundige Versprechen hat zehn kleine Nummern dran die dann für jeden scheiß ne Ausnahme haben. Entschuldigt die Ausdrucksweise, aber darüber rege ich mich jedesmal auf. Bei Mobilfunkverträgen ist es genauso, wenn nicht sogar noch schlimmer.</p>
<h3>Unqualifizierte Mitarbeiter.</h3>
<p>Wenn ich ein Produkt oder eine Dienstleistung verkaufe, muss ich mir auch die Mühe machen und Leute einstellen die davon Ahnung haben. Wenn ich beim Support anrufe will ich, dass mir jemand hilft. Wenn ich jemandem zuhören  will der mit Mühe und Not in der Lage ist den Fragenkatalog vorzulesen geh ich in die Vorschule. Ausserdem ist es ein Unding optional besseren Support anzubieten. Was soll das? Wenn ich erkenne, dass mein Support scheiße ist muss ich das ändern und nicht so tun als wäre das normal so.</p>
<h3>Umständliche Administrationsoberflächen.</h3>
<p>Hohe Verweildauer im Administrationsinterface sollte alle Alarmglocken zum läuten bringen. Ich meine ernsthaft, wenn ich im Administrationsinterface eingeloggt bin will ich irgendetwas erledigen. Es ist eher selten, dass ich mir dafür nen Tag Urlaub nehmen will. Die meisten Administrationsinterfaces die ich kennen lernen musste waren ungefähr so intuitiv zu bedienen wie&#8230; mir fällt nichtmal ein Vergleich ein der auch nur annähernd so umständlich ist.</p>
<h3>Lange Mindestvertragslaufzeiten.</h3>
<p>Mindestvertragslaufzeiten sind für Unternehmen die nicht in der Lage sind die Kunden mit der Qualität der eigenen Produkte oder Dienstleistungen an sich zu binden. Um das ganze auf die Spitze zu treiben gibt es dann noch meist völlig unverständliche Kündigungsfristen. Wenn man nicht sechs Monate vor Ablauf der Mindestvertragslaufzeit zu einer Uhrzeit mit ungerader Sekundenzahl kündigt wird der Vertrag automatisch um eine Zeit X verlängert. Gehts noch?</p>
<h3>Einrichtungsgebühren.</h3>
<p>Genau der selbe Quatsch. Wenn ich mich dann an den Versprechen vorbei zum Kleingedruckten gekämpft habe um rauszufinden was man mir hier wirklich verkaufen will, kann ich erstmal herausfinden wieviele versteckte Zusatzkosten mit dem Vertragsschluss noch verbunden sind.</p>
<h3>Unflexible Pakete.</h3>
<p>Wenn ich Webhosting will, will ich nicht zusätzlich noch ne SIM-Karte für mein Handy, oder nen DSL-Anschluss. Irgendwelche drittklassige Software zum Bearbeiten von Photos oder Erstellen von Webseiten sollte sowieso verboten werden und nicht auch noch mit dem Paket angepriesen. Ha und am besten werd ich während des Bestellvorgangs noch mit irgendwelchen Virenscannertestversionen beworfen.</p>
<h3>Unnötig verwirrende Produktpakete.</h3>
<p>Als wären die umständlichen Ausnahmen im Kleingedruckten nicht genug um den Kunden zu verwirren werden unzählige Pakete geschnürt die dann mit völlig bescheuerten Namen bestückt werden. Power, Plus, Ultra, Ultraplus, Powerultra, PowerultraPlusultra oder PlusplusUltraulra. Man sollte die Leute mal zwingen sich die Namen der Produkte gegenseitig laut vorzulesen.</p>
<h3>Benachteiligung von bestehenden Kunden.</h3>
<p>Jeder Anbieter lockt Neukunden mit unzähligen Versprechungen. 3 Monate halber Preis, oder garkeine Zahlungen. Es gibt eigentlich immer irgendeine Aktion, dass die Einrichtungsgebühr wegfällt. Da könnte man es auch gleich lassen&#8230; Oder wenn bis zum Ende des Monats bestellt wird gibt es lebenslang kostenlosesn Premiumsupport dazu. Was kriege ich als Bestandskunde? Bescheidenen Support, umständliche Administrationskonsolen, lange Vertragslaufzeiten und bescheuerte Kündigungsfristen. Wenn doch mal die Preise auch für Bestandskunden gesenkt werden muss man noch extra Bescheid geben, dass man auch weniger zahlen möchte.</p>
<p>Bei dem ein oder anderen Punkt mag man mir jetzt entgegen halten, dass man immer bekommt was man bezahlt. Aber wenn ich ein Produkt oder eine Dienstleistung zu einem Preis anbiete, dann sollten zumindest alle Leistungen die ich verspreche ihren grundsätzlichen Zweck erfüllen. Support bei dem mir nicht geholfen wird weil der Mitarbeiter keine Ahnung hat, ist kein Support. Wenn das mit dem Preis nicht möglich ist, kann ich den Preis nicht anbieten oder muss klar und deutlich angeben, dass man zu dem Preis keinen Support erwarten kann.</p>
<p><strong>Ehrlichkeit ist im Prinzip das Schlüsselwort. Ich hasse es, dass ich als Kunde das Gefühl habe verarscht zu werden.</strong></p>
<p>Wie würdet ihr sortieren, was ist eure Reihenfolge in meiner Top Ten? Gerne könnt ihr natürlich auch die Kommentare nutzen um der Liste weitere Punkte hinzuzufügen. Das Widget will irgendwie nicht bei mir im Blog. Hier der <a href="http://de.woobby.com/result/show/30297-10-Dinge-die-ich-an-heutigen-Webhostingloesungen-hasse">Link</a> falls jemand bei Woobby sortieren möchte.</p>
<p><small><a title="Attribution-ShareAlike License" href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/" target="_blank"><img src="http://serverwolken.de/wp-content/plugins/photo-dropper/images/cc.png" border="0" alt="Creative Commons License" width="16" height="16" align="absmiddle" /></a> <a href="http://www.photodropper.com/photos/" target="_blank">photo</a> credit: <a title="liber" href="http://www.flickr.com/photos/51035655291@N01/2915235479/" target="_blank">liber</a></small></p>
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		<title>Ausblick 2009</title>
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		<pubDate>Wed, 31 Dec 2008 00:27:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philipp Strube</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meinungen]]></category>
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		<description><![CDATA[Woimmer dieser Tage die IT Trends 2009 prophezeit werden findet Cloud Computing Erwähnung. Nicht weiter verwunderlich, die Gründe dafür sollten hier auch bereits mehrfach genannt worden sein.
Dabei liest man häufig soetwas wie: Musik in der Cloud, Daten in der Cloud und so weiter. Damit soll zum Ausdruck gebracht werden, dass Endanwender ihre Musik oder Daten bei verschiedenen Webanbietern auslagern. Dadurch erhalten sie von überall auf der Welt Zugang zu den Daten, eine Internetverbindung vorrausgesetzt. Darüber hinaus entfallen lästige und deshalb oft schändlich vernachlässigte Dinge wie Backups und dergleichen. Nicht unerwähnt ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Woimmer dieser Tage die IT Trends 2009 <a href="http://netzwertig.com/2008/12/29/10-prognosen-fuer-2009/">prophezeit</a> <a href="http://meedia.de/nc/details/article/cloud-computing-wird-ein-groer-trend_100014616.html">werden</a> findet Cloud Computing Erwähnung. Nicht weiter verwunderlich, die Gründe dafür sollten hier auch bereits mehrfach genannt worden sein.</p>
<p>Dabei liest man häufig soetwas wie: Musik in der Cloud, Daten in der Cloud und so weiter. Damit soll zum Ausdruck gebracht werden, dass Endanwender ihre Musik oder Daten bei verschiedenen Webanbietern auslagern. Dadurch erhalten sie von überall auf der Welt Zugang zu den Daten, eine Internetverbindung vorrausgesetzt. Darüber hinaus entfallen lästige und deshalb oft schändlich vernachlässigte Dinge wie Backups und dergleichen. Nicht unerwähnt darf in diesem Zusammenhang aber auch bleiben, dass sich natürlich ein Sicherheitsrisiko eröffnet. Man vertraut seine Daten natürlich dem Betreiber der Plattform an und ist damit der Kompetenz des Anbieters ausgeliefert. Zwar gilt dies für die verschiedenen Webmailanbieter schon seit Jahren, aber mit immer mehr Daten die übers Internet verteilt bei verschiedenen Anbietern lagern steigt natürlich die Attraktivität Sicherheitslücken in diesen Diensten auszunutzen. Wie die Sicherheitsexperten auf dem gerade zu Ende gegangen 25. Chaos Communication Congress so trefflich formuliert haben gibt es keine Sicherheit und <a title="25c3 Hacked" href="http://events.ccc.de/congress/2008/wiki/Hacked">unzulänglich gesicherte Systeme</a> sind leichte Beute für Hacker jeder Coleur.</p>
<p>Hier stehen aber ganz klar die Anbieter in der Pflicht. Als Endanwender sollte man natürlich darauf <a href="http://yoda.ch/services/cloud-computing-und-saas-gegen-die-sicherheit">achten</a>, wem man seine Daten anvertraut. Dabei sind große Namen nicht zwangsläufig garant für gute Dienste. Im Endeffekt muss jeder im Einzelfall entscheiden.</p>
<p>Viel interessanter und auch viel schändlicher vernachlässigt finde ich das Angebot für junge Startups die Endanwendern solche Cloud Computing Dienste anbieten wollen. Der Aufbau einer eigenen Serverfarm ist aufwendig, teuer und zieht darüber hinaus auch hohe Betriebskosten nach sich. Gerade wenn es darum geht die Sicherheit des gesamten Systems sicherzustellen. Darüber hinaus muss immer genug Leistung für die Lastspitzen bereit gehalten werden die dann den größten Teil der Zeit brach liegt.</p>
<p>Hier können Cloud Computing Plattformen die Lösung des Problems sein. So können sich die Startups auf ihre Kernkompetenz, das eigene Produkt, konzentrieren und gleichzeitig die Hohen Investitionen vermeiden. Weiterer Vorteil einer Cloud Computing Plattform ist die Möglichkeit nur dann für die Rechenleistung zu zahlen wenn man sie auch tatsächlich benötigt.</p>
<p>Bisher wird dieser Bedarf aber nur von wenigen Anbietern gedeckt, insbesondere in Deutschland stecken die Hoster noch viel zu tief in den alten Systemen. Shared Hosting, Virtuelle Server und Dedicated Server wohin man auch schaut.</p>
<p>Für wirklich innovative Anwendungen müssen die Startups also immer tief in die Tasche greifen und teure dedizierte Hardware anmieten und dann selbst administrieren. Natürlich kann man die Administration auch extern erledigen lassen, aber dass muss man natürlich auch bezahlen und gerade hier wird Qualität häufig hohe Kosten rechtfertigen.</p>
<p>Ein weiteres Problem ist dabei, am Anfang wird man häufig nicht wissen wieviel Rechenleistung man benötigt. Zwar hofft natürlich jeder auf den großen Besucheransturm, aber aus der Hoffnung heraus direkt vom Start weg mit großer Hardware aufzufahren verbieten die Budgets häufig. Wenn der erhoffte Ansturm dann kommt kann aber selten schnell genug weitere Rechenleistung bereit gestellt werden um dem Andrang Herr zu werden.</p>
<p>Ein Cloud Computing Hostinanbieter kann hier von den Synnergieeffekten zwischen seinen Kunden profitieren und diesen Vorteil in Form niedriger Preise an eben diese Kunden weitergeben.</p>
<p><strong>Meine Prognose deshalb: Im Webhostingsektor wird 2009 alles besser.</strong></p>
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