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Netmonic Cloud Server: Infrastructure as a Service auf XEN-Basis aus Österreich

28 September 2009 One Comment

Durch einen Beitrag im Vooch Blog bin ich auf Netmonic aufmerksam geworden. Der Hostinganbieter aus Österreich weiss direkt auf den ersten Blick mit einem interessanten Angebot zu überzeugen.

Die Netmonic Cloud Server sind virtuelle Instanzen auf XEN Basis. Ab 12 Euro pro Monat für die kleinste Instanz mit 256 mb RAM, 10 GB Speicherplatz und 100 GB Traffic ist man dabei. Doppelt so viel bzw. viermal so viel gibts für 21 respektive 42 Euro.

Die Preise sind zwar pro Monat und werden zum Beginn des Monats komplett abgebucht, sollte man eine Instanz aber nur 3 Tage nutzen, so bekommt man den Rest des Monats gutgeschrieben. Hier muss also nur für die tatsächliche Nutzung gezahlt werden.

Die Kontrolle über die Instanzen gewährt ein Web-Interface. Dort kann man die Instanzen starten, beenden und neu starten und wohl auch weitere Funktionen nutzen. Da auf der Homepage keine API erwähnt ist, gehe ich davon aus, dass es keine gibt. Das ist natürlich schade, da man die Instanzen so nicht aus eigenen Skripte steuern kann. Vielleicht kommt hier ja noch was?

Die API ist natürlich weiter eine der großen Stärken von Amazon EC2 und meiner Meinung nach einer der Haupterfolgsfaktoren. Hier stehen die anderen Anbieter ganz klar in der Pflicht. Im Hinblick auf die Instanzengrößen ist man mit Netmonic allerdings ähnlich flexibel wie z.B. mit Rackspace Cloud Servers. Je nachdem kann die kleinste Amazon EC2 Instanz schon relativ groß sein.

Insbesondere hinsichtlich Ausfallsicherheit kann es interessant sein, statt einer großen mehrere kleinere Instanzen zu spawnen. Wichtig ist hier auch, wie diese Instanzen auf die tatsächliche Host-Hardware verteilt werden. Mit dem Netmonic Interface ist es wohl möglich zu sehen auf welcher Host-Hardware die Instanz läuft und wie die Verfügbarkeit dieser Hardware ist.

Alles in allem scheint Netmonic hier, durch die Nutzungsbasierte Abrechnung, ein echtes Cloud Angebot geschaffen zu haben. Durch die XEN Virtualisierung hat man dabei nicht das Problem der Überbuchung, wie es bei V-Servern auf Parallels Basis gang und gäbe ist.

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