Weiter gehts in meiner kleinen, keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebenden Vorstellungsreihe. Heute an der Reihe ist morph Labs mit der AppCloud.
Das ganze reiht sich an sich nahtlos in die gleiche Kategorie wie Aptana Cloud ein. Man kann ohne sich großartig Gedanken über die Technik machen zu müssen eigene Anwendungen in die Cloud schicken und von dort seinen Benutzern zur Verfügung stellen. Bisher ist die AppCloud noch nicht verfügbar. Mit AppSpaces bietet morph aber bereits jetzt einen Dienst der das einfache Deployen von Webanwendungen ermöglicht. Dort unterstützt morph bereits jetzt Java und Ruby on Rails sowie als Datenbanken mySQL und PostgreSQL.
Um das ganze mal etwas intensiver zu testen portieren wir gerade unsere Video- und Fotowettbewerbs Community die mit Java entwickelt wurde auf die AppSpaces. Einfach um das ganze mal zu testen und dann später vielleicht auf AppCloud umzusteigen. Gerade für kleine StartUps ist es sehr interessant, ohne sich große Sorgen um die Technik machen zu müssen, mit den Leistungsanforderungen der eigenen Plattform zu wachsen. Angebote wie AppCloud und Aptana Cloud sind dabei in meinen Augen zu bevorzugen, weil dort kein Lock-In Effekt wie bei AppEngine entsteht, weil man ganz gezielt auf bestehende OpenSource Komponenten setzt. Diese können bei Bedarf auch auf eigenen Server später installiert werden und die Anwendung kann nahtlos dorthin migriert werden. Man weiß am Anfang nie wo die Reise hingeht und sich vorzeitig mit wirklich essenziellen Teilen der Software an einen Anbieter zu binden erscheint mir keine gute Idee.
Sobald unsere Anwendung läuft und wir etwas mehr Erfahrungen sammeln konnten werde ich natürlich nochmal ausführlich an dieser Stelle darüber berichten.
UPDATE: Der Richtigkeit halber. Dieser Artikel müsste eigentlich Mor.ph Labs AppSpaces heissen. In welchem Verhältnis AppSpaces und AppCloud zueinander stehen habe ich im neuen Artikel dargestellt.
