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Monetarisierung der noch zu definierenden Cloud

20 Oktober 2008 No Comment

Auf Netzwertig wird jeden morgen, unter der Rubrik Linkwertig ein lesenswerter Artikel verlinkt. Heute war dies, das Interview mit M.R. Rangaswami seines Zeichens Veranstalter der Cloud Summit Executive. Das Interview dreht sich im großen und ganzen darum, wie man mit Cloud Computing Geld verdienen kann und insbesondere welche Rolle die aktuellen Finanzkriese dabei spielt. Hierbei kann ich den Ausführungen des Interviewten auch zustimmen. Man muss aber auch kein Volkswirt sein um zu verstehen, dass in Zeiten wirtschaflicher Rezession Methoden die helfen Kosten zu senken besondere Aufmerksamkeit ernten. Auch nicht verwunderlich ist weiterhin, dass die kleinen und mittelständischen Unternehmen zuerst vom Thema Cloud Computing profitieren wollen werden. Oftmals wird in großen Unternehmen wahrscheinlich noch getestet, während kleine Unternehmen schon wieder auf die nächste Version umsteigen. Kleiner ist eben oftmals flexibler.

Ausserdem enthält das Interview auch einen Definitionsversuch, um im Djungel der Dinge die als Cloud bezeichnet werden etwas Ordnung zu schaffen. (Wie ich das mit meinem kleinen Erklärungsversuch auch bereits probiert habe.)

Seine Definition:

I would say that cloud computing is more than SaaS [software as a service], for sure. It’s different from SaaS in that cloud computing will include virtual storage and will include virtual compute power. And it’s also much more of a pay-as-you-go model. I’m sure there are going to be other characteristics, but those are the two or three basic ones that make it very different from today’s SaaS paradigm.

Die Definition erscheint mir dabei allerdings etwas schwammig, was jetzt nicht heissen soll, dass mein Versuch besser war. Ich sehe nur nicht ganz, wieso gerade Speicherplatz und Rechenleistung Cloud Computing vom Begriff Software as a service abgrenzen soll. Saas, wie z.B. GMail oder Zoho Office haben schliesslich auch Rechenleistung und Speicherplatz inklusive. Das ganze wäre sonst ja auch etwas nutzlos. Vielleicht hab ich aber auch nur falsch verstanden, was er sagen wollte?

Ich jedenfalls halte es immernoch für sinnvoll das ganze Thema Cloud Computing auf verschiedenen Ebenen zu betrachten. Diese Ebenen unterscheiden sich daran welches Problem gelöst wird. Cloud Computing umfasst dabei die Hardwareebene inklusive Virtualisierung (die ja lediglich virtuelle Hardware zur Verfügung stellt). Software as a service ist, wenn Software anstelle wie gewohnt als Clientanwendung installiert zu werden, im Browser aufgerufen wird und die eigentliche Anwendung auf einem Server läuft und der Browser nur die Schnittstelle darstellt. Dieser Server selbst, der die Anfragen des Browsers beantwortet kann dabei selbst Teil einer Cloud Computing Architektur sein.

So jedenfalls wären in meinen Augen diese beiden sinnvoll Abgegrenzt.

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