titelt das Rightscale Blog. Demnach hat McKinsey offenbar eine Studie veröffentlicht die zu dem Ergebnis kommt traditionelle Rechenzentren wären für große Unternehmen günstiger als Cloud Computing Lösungen.
Rightscale als EC2 Administrationskonsolenanbieter hört das natürlich nur ungerne. Aber trotzdem sind die Argumente nicht von der Hand zu weisen. So vergleicht McKinsey in der Studie die großen Amazon Windows Instanzen mit Inhouse Servern und vergisst offensichtlich zu erwähnen, dass bei Amazon die Windows Lizenz bereits mit im Preis inbegriffen ist.
So lange solche Ungereimtheiten und davon hat die Studie wohl noch mehr nicht ausgeräumt sind, kann man die Studie wohl nicht ganz ernst nehmen. So zumindest Rightscale. Weniger kritisch gegenüber der Studie äussert sich allerdings Rich auf DataCenterKnowledge.
Im Endeffekt spiegelt das ganze nur eins wieder, große Unternehmen werden noch Zeit brauchen bis sie von Cloud Computing Ideen profitieren können. Hier sind aber auch die Cloud Anbieter gefordert standardisierte Verfahren zu schaffen die großen Unternehmen die nötige Sicherheit bieten. Direkt der erste Kommentar auf DataCenterKnowledge spiegelt dies auch schön wieder.
Dort schreibt der Kommentator für unwichtige Web2.0 Startupsdaten würde er auch auf Cloud Computing setzen. Als CIO in “corporate America” wäre dies aber keine Option.
Ich denke, hier wird ein Umdenken stattfinden. Früher oder später. Bis dahin können wir Startups ja schonmal davon profitieren.
