Endlich ist er da. Der perferkte Computer für die Cloud. Mit dem Litl hat die gleichnamige US Firma einen Laptop hervorgebracht, der eigentlich kaum etwas kann, damit aber vollkommen dem Models der Zukunft entspricht. Auf der Webseite verspricht der Hersteller einen intuitiven und wartungsarmen Laptop, welcher quasi für jede Gelegenheit im und rund ums Haus genutzt werden kann. Das wirklich innovative an dem Gerät ist eigentlich, dass es Softwareseitig nur aus einem Mini-OS und einem Browser besteht und damit voll auf die Benutzung in der Cloud ausgelegt ist. Vorbei sind die Zeiten des lästigen Installierens und Updatens von Betriebssystem und Anwendungssoftware. Alles wird im Browser erledigt. Anstatt Microsoft Office gibts jetzt Google Docs. Hardwareseitig wurden auf eine Festplatte und optische Laufwerke komplett verzichtet, so dass man sich “practically solid state” nennen kann.
Alles in allem finde ich die Lösung toll. Ein mutiger Schritt in die richtige Richtung. Ich denke, dass in diesem Modell die Zukunft liegt. Warum Laptops mit teurer und stromfressender Hardware für aufwendige Berechnungen und große Datenmengen ausstatten, wenn man Gleiches in der Cloud günstiger und effizienter erledigen kann.
Was mich an der Lösung von Litl noch stört sind der Preis von 699 USD, welcher für meinen Geschmack etwas zu hoch ist. Und auch die Nutzbarkeit des Gerät ist größtenteils auf Räumlichkeiten mit Internetverbindung beschränkt. Daher könnte es sein, dass es eine tolle Lösung ist, welche vielleicht für den Markt zu früh kommt, da der User nach dem Motto “für den Preis bekomme ich bei anderen noch nen’ Brenner und ne’ Platte dazu” entscheidet. Ausserdem sind die derzeitigen Saas Lösungen teilweise noch nicht dem gewachsen, was eine installierte Software zu bieten hat (ich muss dies leider des öfteren bei google docs und wave erleben). Bleibt zu hoffen, dass Litl LLC mit ihrem Produkt dennoch ein Erfolg gelingt und das Zeitalter des Cloud Laptops eingeläutet hat.
Via BasicThinking und Litl.com


Das geht auch ganz klar in die selbe Richtung wie der Artikel hier den ich vor einiger Zeit mal geschrieben habe.
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