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	<title>Kommentare zu: Lastspitzen als Problem des Kunden</title>
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	<description>Cloud Computing Magazin</description>
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		<title>Von: Olaf</title>
		<link>http://serverwolken.de/lastspitzen-als-problem-des-kunden-196/comment-page-1/#comment-47</link>
		<dc:creator>Olaf</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Jan 2009 13:57:45 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://serverwolken.de/?p=196#comment-47</guid>
		<description>Also man muss hier wirklich erstmal unterscheiden, was man erreichen will. Will man sich vor eventuellen Hardwareausfällen schützen oder vor Connectivity-Problemen oder vor stärkerer Last? Je nachdem, was es sein soll kann man fast unbegrenzt viel Geld dafür investieren.

Das &quot;CloudHosting&quot; oder wie man es auch nennen will hat ebenso einen Nachteil und der liegt einfach darin begründet, dass jeder Provider einem eine relativ typische Traffic-Kurve zeigen kann, die vormittags beginnt, sich bis mittags steigert, am Nachmittag dann etwas runter geht und Richtung Abend dann nochmals deutlich hoch geht. Dieser letzte Peak kann auch früher enden, wenn es sich eher um Geschäftskunden handelt. Im Ergebnis hat man aber das Problem, dass die Auslastung in einer beliebig großen Cloud im Schnitt gleich groß sein wird - in der Peak-Zeit hat man also das gleich Problem dass nicht wirklich mehr Kapazität zur Verfügung steht.

Natürlich kann man mehrere Sites auf einen Server packen, nur wird es dann halt so sein, dass man bei einem wirklich Peak auf einer Site auch mit Einschränkungen auf den anderen Seites leben muss. Load Balancing kann helfen, erkauft man sich aber mit Einschränkungen und deutlichem Aufwand. Ist eine Datenbank oder dynamische Dateien im Spiel, skaliert sich der Aufwand weiter.

Naja man kann hier endlos drüber schreiben, im Endeffekt muss man aber entscheiden, wieviel einem die Verfügbarkeit seiner Sites wert ist.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Also man muss hier wirklich erstmal unterscheiden, was man erreichen will. Will man sich vor eventuellen Hardwareausfällen schützen oder vor Connectivity-Problemen oder vor stärkerer Last? Je nachdem, was es sein soll kann man fast unbegrenzt viel Geld dafür investieren.</p>
<p>Das &#8220;CloudHosting&#8221; oder wie man es auch nennen will hat ebenso einen Nachteil und der liegt einfach darin begründet, dass jeder Provider einem eine relativ typische Traffic-Kurve zeigen kann, die vormittags beginnt, sich bis mittags steigert, am Nachmittag dann etwas runter geht und Richtung Abend dann nochmals deutlich hoch geht. Dieser letzte Peak kann auch früher enden, wenn es sich eher um Geschäftskunden handelt. Im Ergebnis hat man aber das Problem, dass die Auslastung in einer beliebig großen Cloud im Schnitt gleich groß sein wird &#8211; in der Peak-Zeit hat man also das gleich Problem dass nicht wirklich mehr Kapazität zur Verfügung steht.</p>
<p>Natürlich kann man mehrere Sites auf einen Server packen, nur wird es dann halt so sein, dass man bei einem wirklich Peak auf einer Site auch mit Einschränkungen auf den anderen Seites leben muss. Load Balancing kann helfen, erkauft man sich aber mit Einschränkungen und deutlichem Aufwand. Ist eine Datenbank oder dynamische Dateien im Spiel, skaliert sich der Aufwand weiter.</p>
<p>Naja man kann hier endlos drüber schreiben, im Endeffekt muss man aber entscheiden, wieviel einem die Verfügbarkeit seiner Sites wert ist.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Philipp Strube</title>
		<link>http://serverwolken.de/lastspitzen-als-problem-des-kunden-196/comment-page-1/#comment-46</link>
		<dc:creator>Philipp Strube</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Jan 2009 09:07:09 +0000</pubDate>
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		<description>Nicht ganz. Es stimmt zwar, dass man mit Amazon EC2 je nach Bedarf Instanzen spawnen und wieder beenden kann, aber trotzdem bleibt die gesamte Administration an einem selbst haengen. Eine mySQL Replikation und eine auf den selben Sessionstore zugreifende Webserverfarm mit davorgeschaltetem Loadbalancer einzurichten ist damit immernoch relativ schwierig und vor allem zeitaufwendig. Auch im weiteren Betrieb.

Bei meiner Loesung wuerde auch diese Arbeit wegfallen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nicht ganz. Es stimmt zwar, dass man mit Amazon EC2 je nach Bedarf Instanzen spawnen und wieder beenden kann, aber trotzdem bleibt die gesamte Administration an einem selbst haengen. Eine mySQL Replikation und eine auf den selben Sessionstore zugreifende Webserverfarm mit davorgeschaltetem Loadbalancer einzurichten ist damit immernoch relativ schwierig und vor allem zeitaufwendig. Auch im weiteren Betrieb.</p>
<p>Bei meiner Loesung wuerde auch diese Arbeit wegfallen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: dunkelstern</title>
		<link>http://serverwolken.de/lastspitzen-als-problem-des-kunden-196/comment-page-1/#comment-45</link>
		<dc:creator>dunkelstern</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Jan 2009 00:38:53 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://serverwolken.de/?p=196#comment-45</guid>
		<description>Das was du da beschreibst ist übrigens genau das was Amazon mit den Amazon Web Services (AWS) anbietet.

Man lässt sein Projekt auf einem Basic Server laufen und wenn dem die puste ausgeht schaltet man Rechenleistung und Bandbreite aus der Cloud dazu. Man bezahlt auch nur für verbrauchte Leistung.
(Im Prinzip das gleiche wie S3 für Speicher nur halt für CPU Leistung und Bandbreite)

Fragt mich aber nicht wie das genau funktioniert, ich habe kein Projekt was das ausnutzen könnte.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das was du da beschreibst ist übrigens genau das was Amazon mit den Amazon Web Services (AWS) anbietet.</p>
<p>Man lässt sein Projekt auf einem Basic Server laufen und wenn dem die puste ausgeht schaltet man Rechenleistung und Bandbreite aus der Cloud dazu. Man bezahlt auch nur für verbrauchte Leistung.<br />
(Im Prinzip das gleiche wie S3 für Speicher nur halt für CPU Leistung und Bandbreite)</p>
<p>Fragt mich aber nicht wie das genau funktioniert, ich habe kein Projekt was das ausnutzen könnte.</p>
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	<item>
		<title>Von: Philipp Strube</title>
		<link>http://serverwolken.de/lastspitzen-als-problem-des-kunden-196/comment-page-1/#comment-44</link>
		<dc:creator>Philipp Strube</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 10 Jan 2009 09:37:17 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://serverwolken.de/?p=196#comment-44</guid>
		<description>Ja schon, wie Google App Engine nur ohne den starken Lock In Effekt. Es soll weiterhin möglich sein ganz normale Webanwendungen zu hosten. Z.B. auch einfach ein ganz normales Wordpress.

Deshalb gefallen mir Ansätze wie bei Mosso oder mor.ph besser. Allerdings stört mich bei Mosso, dass man immer min. 100 Dollar zahlen muss und bei mor.ph gefällt mir das Modell mit den Boxen nicht. Dort kauft man z.B. ein 2 Boxen Paket und dann läuft die eigene Anwendung auf 2 Boxen.

Mor.ph teste ich gerade mit einem Projekt (myPEAK ist jetzt da gehostet). Da werde ich die Tage nochmal nen längeren Post zu den Erfahrungen verfassen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ja schon, wie Google App Engine nur ohne den starken Lock In Effekt. Es soll weiterhin möglich sein ganz normale Webanwendungen zu hosten. Z.B. auch einfach ein ganz normales Wordpress.</p>
<p>Deshalb gefallen mir Ansätze wie bei Mosso oder mor.ph besser. Allerdings stört mich bei Mosso, dass man immer min. 100 Dollar zahlen muss und bei mor.ph gefällt mir das Modell mit den Boxen nicht. Dort kauft man z.B. ein 2 Boxen Paket und dann läuft die eigene Anwendung auf 2 Boxen.</p>
<p>Mor.ph teste ich gerade mit einem Projekt (myPEAK ist jetzt da gehostet). Da werde ich die Tage nochmal nen längeren Post zu den Erfahrungen verfassen.</p>
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	<item>
		<title>Von: Jochen Lillich</title>
		<link>http://serverwolken.de/lastspitzen-als-problem-des-kunden-196/comment-page-1/#comment-43</link>
		<dc:creator>Jochen Lillich</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 10 Jan 2009 04:19:36 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://serverwolken.de/?p=196#comment-43</guid>
		<description>Verstehe ich das richtig, dass es eher um eine Plattform wie die Google AppEngine geht?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Verstehe ich das richtig, dass es eher um eine Plattform wie die Google AppEngine geht?</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Philipp Strube</title>
		<link>http://serverwolken.de/lastspitzen-als-problem-des-kunden-196/comment-page-1/#comment-42</link>
		<dc:creator>Philipp Strube</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Jan 2009 11:42:12 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://serverwolken.de/?p=196#comment-42</guid>
		<description>Da hast Du mich falsch verstanden. Es geht nicht darum einzelne Teile auszulagern. Es geht hier nicht um ein CDN. Es geht um ein Gesamtpaket.

Applikations- und Datenbankserverfarmen plus CDN. Das eigene Projekte hochladen und fertig. Der Hoster kümmert sich um den Rest und man selbst hat Zeit sich auf das eigene Projekt zu konzentrieren.

Natürlich ist das kein Konkurrenzprodukt zu shared Hosting, habe ich ja oben bereits gesagt. Aber ambitionierte Webprojekte brauchen ausfallsichere und skalierbare Hostingarchitekturen. Diese selbst mit dedizierten Servern aufzubauen oder von einem Dienstleister aufbauen zu lassen ist schlichtweg zu teuer.

Ausfallsicherheit darf nicht mehr die Welt kosten und ausschließlich den großen Unternehmen vorbehalten sein. Technisch ist das alles möglich. Es gibt sicher ein paar nicht triviale Probleme zu lösen, aber sonst wärs ja auch langweilig.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Da hast Du mich falsch verstanden. Es geht nicht darum einzelne Teile auszulagern. Es geht hier nicht um ein CDN. Es geht um ein Gesamtpaket.</p>
<p>Applikations- und Datenbankserverfarmen plus CDN. Das eigene Projekte hochladen und fertig. Der Hoster kümmert sich um den Rest und man selbst hat Zeit sich auf das eigene Projekt zu konzentrieren.</p>
<p>Natürlich ist das kein Konkurrenzprodukt zu shared Hosting, habe ich ja oben bereits gesagt. Aber ambitionierte Webprojekte brauchen ausfallsichere und skalierbare Hostingarchitekturen. Diese selbst mit dedizierten Servern aufzubauen oder von einem Dienstleister aufbauen zu lassen ist schlichtweg zu teuer.</p>
<p>Ausfallsicherheit darf nicht mehr die Welt kosten und ausschließlich den großen Unternehmen vorbehalten sein. Technisch ist das alles möglich. Es gibt sicher ein paar nicht triviale Probleme zu lösen, aber sonst wärs ja auch langweilig.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Thorsten</title>
		<link>http://serverwolken.de/lastspitzen-als-problem-des-kunden-196/comment-page-1/#comment-41</link>
		<dc:creator>Thorsten</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Jan 2009 08:54:59 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://serverwolken.de/?p=196#comment-41</guid>
		<description>Interessant ist die Idee schon, einige Teile des Blogs &quot;auszulagern&quot;. Bevor man das tut, und bevor man überhaupt damit anfängt sollte man sich aber klar werden, was denn wirklich die Last verursacht: Die Ausführung von php, die Datenbank, oder ist der Server zu sehr mit der Auslieferung von css/Bildern beschäftigt. Für jede der Szenarien würden sich dann Lösungen, gegebenenfalls auch mit Hilfe von Cloud Computing finden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Interessant ist die Idee schon, einige Teile des Blogs &#8220;auszulagern&#8221;. Bevor man das tut, und bevor man überhaupt damit anfängt sollte man sich aber klar werden, was denn wirklich die Last verursacht: Die Ausführung von php, die Datenbank, oder ist der Server zu sehr mit der Auslieferung von css/Bildern beschäftigt. Für jede der Szenarien würden sich dann Lösungen, gegebenenfalls auch mit Hilfe von Cloud Computing finden.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Alexander Langer</title>
		<link>http://serverwolken.de/lastspitzen-als-problem-des-kunden-196/comment-page-1/#comment-40</link>
		<dc:creator>Alexander Langer</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Jan 2009 23:55:04 +0000</pubDate>
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		<description>Ich persönlich sehe da keinen Trend. Wer aktuell mit Shared Hosting klarkommt, wird nicht plötzlich morgen irgendein Super-Setup benötigen. Es mag einen wachsenden Markt für derartige Dienste geben, aber es wird eine Nische bleiben.

Bei Shared Hosting klappern mir schon die Zähne, sobald es auf einem Server stattfindet, über den ich nicht herrsche. In der Praxis wollen die Kunden jemanden haben, den sie fragen können, warum eine E-Mail nicht raus geht oder nicht rein kommt, wo man den Spam-Filter bis aufs letzte Bit administrieren kann, wo ich die verschienen Dienste mit Erweiterungen versehen kann (z.B. ModSecurity für Apache, Memcache, usw. usf.).

Und in den USA mag ich ne Site für deutsches Publikum auch nicht hosten.. ;)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich persönlich sehe da keinen Trend. Wer aktuell mit Shared Hosting klarkommt, wird nicht plötzlich morgen irgendein Super-Setup benötigen. Es mag einen wachsenden Markt für derartige Dienste geben, aber es wird eine Nische bleiben.</p>
<p>Bei Shared Hosting klappern mir schon die Zähne, sobald es auf einem Server stattfindet, über den ich nicht herrsche. In der Praxis wollen die Kunden jemanden haben, den sie fragen können, warum eine E-Mail nicht raus geht oder nicht rein kommt, wo man den Spam-Filter bis aufs letzte Bit administrieren kann, wo ich die verschienen Dienste mit Erweiterungen versehen kann (z.B. ModSecurity für Apache, Memcache, usw. usf.).</p>
<p>Und in den USA mag ich ne Site für deutsches Publikum auch nicht hosten.. <img src='http://serverwolken.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Philipp Strube</title>
		<link>http://serverwolken.de/lastspitzen-als-problem-des-kunden-196/comment-page-1/#comment-39</link>
		<dc:creator>Philipp Strube</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Jan 2009 23:38:36 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://serverwolken.de/?p=196#comment-39</guid>
		<description>Nunja, Du solltest Dich nicht so an den Zahlen festhalten. Häng von mir aus ein paar Nullen hintendran. Kein Hoster lebt von 5 Kunden. Natürlich gehört mehr Hardware als in meinem Beispiel dazu, aber es ging nur um den Punkt der Einsparungsmöglichkeiten.

Für die 100 Euronen die mich der Server bei Strato kostet kann ich bei Mosso, genau dass was ich hier beschreibe schon kaufen. Mosso ist und bleibt dabei sicher nicht der einzige Anbieter.

Wenn es nach mir geht, müssen sich die Hoster 2009 oder spätestens 2010 ganz warm anziehen. Auf shared Hosting und dedicated Server kommen harte Zeiten zu.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nunja, Du solltest Dich nicht so an den Zahlen festhalten. Häng von mir aus ein paar Nullen hintendran. Kein Hoster lebt von 5 Kunden. Natürlich gehört mehr Hardware als in meinem Beispiel dazu, aber es ging nur um den Punkt der Einsparungsmöglichkeiten.</p>
<p>Für die 100 Euronen die mich der Server bei Strato kostet kann ich bei Mosso, genau dass was ich hier beschreibe schon kaufen. Mosso ist und bleibt dabei sicher nicht der einzige Anbieter.</p>
<p>Wenn es nach mir geht, müssen sich die Hoster 2009 oder spätestens 2010 ganz warm anziehen. Auf shared Hosting und dedicated Server kommen harte Zeiten zu.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Alexander Langer</title>
		<link>http://serverwolken.de/lastspitzen-als-problem-des-kunden-196/comment-page-1/#comment-38</link>
		<dc:creator>Alexander Langer</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Jan 2009 19:09:32 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://serverwolken.de/?p=196#comment-38</guid>
		<description>Aber dein Beispiel funktioniert doch so schon gar nicht. Das ausfallsicherste System aus 3 Servern ist ein Server auf dem alle fünf Blogs liegen, ein Server auf den alles per rsync gespiegelt wird und ein Server als Standyb, der im Falle eines Defekts einen der anderen beiden ersetzen kann. Für Redundanz brauchst du deutlich mehr Hardware und schießt dir durch die dabei erfolgende Separation von Web- und DB-Servern performancetechnisch bei vielen DB Querys in den Fuß, weil sich die Netzwerklatenzen negativ auswirken. Dem kannst du schön durch den Einsatz von dedizierten Memcache-Servern entgegen wirken - also durch noch mehr Hardware.

Zunächst sollte man mal überlegen, was man da eigentlich erreichen will. Alle mir bekannten Hoster haben Double-Nine SLAs, garantieren also 99%ige Verfügbarkeit. Tripple-Niner sind exorbitant viel teurer, weil die Wahrscheinlichkeit, dass das System ausfällt (also vom Surfer nicht erreicht werden kann) nicht nur von den Servern abhängt. Der dollste HA-Cluster ist aufgeschmissen, wenn der Switch im Server-Rack spackt, wenn ein Core-Router im Rechenzentrum spackt, wenn der Gateway zum Carrier spackt über den die Pakete zu deinem Rechner geroutet werden, usw. usf. 

Und wenn dann wie im Dezember der Anbieter auf dessen DNS Servern deine Domains liegen mit einer DDOS Attacke bedacht wird, schaust du auch in die Röhre. Okay, du kannst nen eigenen DNS betreiben - der auch ausfallen kann. Okay, du kannst zwei DNS betreiben.. 

You get the point.

Überleg also mal welchen Teil der Ausfallwahrscheinlichkeit du beeinflussen kannst und welche Kosten das verursacht. Und da wir bei Kosten sind: Wen schert es, wenn irgendein Blog mal ein paar Minuten oder Stunden offline ist? Wenn du ne fette E-Commerce Site betreibst und dich jede Sekunde die Summe x kostet (Umsatzeinbuße, Vertragsstrafe, o.ä.), dann kannst du überlegen, wieviel Kosten dir das wert sein könnte... 

Wenn wir also nicht gerade ein Datacenter á la eBay, Amazon oder Google betreiben, ist das mit Ausfallsicherheit so eine Sache, von zusätzlicher Performance mal ganz zu schweigen...

Übrigens gibt es nichts, was es nicht gibt. Was Amazon S3 für Daten ist, bietet z.B. Sun für Rechenleistung - falls du mal deine eigene Simulation von der Evolution des Weltalls durchrechnen lassen möchtest. Da zahlst du eben pro Minute und CPU Core.

Ansonsten gibt es auch Hoster die Hosting auf HA Clustern anbieten. Deren Preise möchten wir aber beide nicht hören. Schließlich macht die Komplexizität eines solchen Systems auch viel Arbeit (je mehr Komponenten, desto mehr geht kaputt) und zwar Arbeit von erfahrenen Spezialisten (noch viel teurer als die normalen Admins).

Für uns Normalos ist das nix. Wenn einer meiner Rooties die Segel streicht, haben eben je nach Ursache mal mehr oder mal weniger Kunden gelitten - und ich leide mit ihnen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Aber dein Beispiel funktioniert doch so schon gar nicht. Das ausfallsicherste System aus 3 Servern ist ein Server auf dem alle fünf Blogs liegen, ein Server auf den alles per rsync gespiegelt wird und ein Server als Standyb, der im Falle eines Defekts einen der anderen beiden ersetzen kann. Für Redundanz brauchst du deutlich mehr Hardware und schießt dir durch die dabei erfolgende Separation von Web- und DB-Servern performancetechnisch bei vielen DB Querys in den Fuß, weil sich die Netzwerklatenzen negativ auswirken. Dem kannst du schön durch den Einsatz von dedizierten Memcache-Servern entgegen wirken &#8211; also durch noch mehr Hardware.</p>
<p>Zunächst sollte man mal überlegen, was man da eigentlich erreichen will. Alle mir bekannten Hoster haben Double-Nine SLAs, garantieren also 99%ige Verfügbarkeit. Tripple-Niner sind exorbitant viel teurer, weil die Wahrscheinlichkeit, dass das System ausfällt (also vom Surfer nicht erreicht werden kann) nicht nur von den Servern abhängt. Der dollste HA-Cluster ist aufgeschmissen, wenn der Switch im Server-Rack spackt, wenn ein Core-Router im Rechenzentrum spackt, wenn der Gateway zum Carrier spackt über den die Pakete zu deinem Rechner geroutet werden, usw. usf. </p>
<p>Und wenn dann wie im Dezember der Anbieter auf dessen DNS Servern deine Domains liegen mit einer DDOS Attacke bedacht wird, schaust du auch in die Röhre. Okay, du kannst nen eigenen DNS betreiben &#8211; der auch ausfallen kann. Okay, du kannst zwei DNS betreiben.. </p>
<p>You get the point.</p>
<p>Überleg also mal welchen Teil der Ausfallwahrscheinlichkeit du beeinflussen kannst und welche Kosten das verursacht. Und da wir bei Kosten sind: Wen schert es, wenn irgendein Blog mal ein paar Minuten oder Stunden offline ist? Wenn du ne fette E-Commerce Site betreibst und dich jede Sekunde die Summe x kostet (Umsatzeinbuße, Vertragsstrafe, o.ä.), dann kannst du überlegen, wieviel Kosten dir das wert sein könnte&#8230; </p>
<p>Wenn wir also nicht gerade ein Datacenter á la eBay, Amazon oder Google betreiben, ist das mit Ausfallsicherheit so eine Sache, von zusätzlicher Performance mal ganz zu schweigen&#8230;</p>
<p>Übrigens gibt es nichts, was es nicht gibt. Was Amazon S3 für Daten ist, bietet z.B. Sun für Rechenleistung &#8211; falls du mal deine eigene Simulation von der Evolution des Weltalls durchrechnen lassen möchtest. Da zahlst du eben pro Minute und CPU Core.</p>
<p>Ansonsten gibt es auch Hoster die Hosting auf HA Clustern anbieten. Deren Preise möchten wir aber beide nicht hören. Schließlich macht die Komplexizität eines solchen Systems auch viel Arbeit (je mehr Komponenten, desto mehr geht kaputt) und zwar Arbeit von erfahrenen Spezialisten (noch viel teurer als die normalen Admins).</p>
<p>Für uns Normalos ist das nix. Wenn einer meiner Rooties die Segel streicht, haben eben je nach Ursache mal mehr oder mal weniger Kunden gelitten &#8211; und ich leide mit ihnen.</p>
]]></content:encoded>
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