Jolicloud will die Wolke für Anwender hübsch machen
Ich schreibe relativ viel über Cloud Computing aus Infrastruktursicht. Nur, Infrastruktur ist natürlich kein Selbstzweck.
Neben den spannenden Entwicklungen in diesem Bereich muss auch irgendwo der Bedarf auf Anwendungen wachsen, der diese Infrastruktur legitimiert. Software as a service Angebote versprechen hier mit günstigen Kosten und hoher Erreichbarkeit, überall wo Internet verfügbar ist, den Bedarf zu steigern.
Bei Saas Anwendungen benötigen die Clients lediglich einen Webbrowser. Datenspeicherung und aufwendige Berechnungen werden auf den Servern durchgeführt. Die Ergebnisse werden dem Anwender dann in seinem Browser angezeigt. Dies ermöglicht deshalb ganz neue Arten von Clientsystemen.
Im Prinzip wird lediglich Hardware benötigt um den Browser zu starten. Dadurch kann kostengünstige und sparsame Hardware benutzt werden. Dies ermöglicht längere Akkulaufzeiten und damit mobilere Endgeräte.
Sprich, UMPCs, Smartphones und Netbooks. Für letztere entwickelt die Firma Jolicloud das gleichnamige Betriebssystem. Das ganze ist Linux basiert und bietet mit einer für kleine Netbookmonitore optimierten Oberfläche schnellen Zugriff auf diverse Anwendungen. Techcrunch hat einen Screenshot dazu.
Das ganze verspricht auf den ersten Blick eine intuitive Verbindung zwischen Webbasierten und lokalen Anwendungen und könnte für verschiedene Situationen durch die leichte und handliche Hardware eine vielversprechende Lösung sein. Mir fallen da Spontan Konferenzen und ähnliche Veranstaltungen ein. Aber auch als Kontrollzentrum für die Hauselektronik und als Infozentrale fürs soziale Netzwerken lassen sich solche Geräte einsetzen. Mit Jolicloud verspricht ein Anbieter ein wohldurchdachtes Produkt, dass vermutlich den oftmals halbherzig von Hardwareherstellern beigelegten Systemen überlegen sein wird. Auch der OEM-Markt dürfte also für Jolicloud durchaus interessant sein.









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