Frontendoptimierung spart Bandbreite und Ladezeit
Was viele in Zeiten von nahezu überall verfügbaren breitbandingen Internetverbindungen gerne vergessen ist, dass das eigentliche Bandbreitenlimit auf Serverseite liegt. Gerade wenn es darum geht Desktopanwendungen durch Webanwendungen zu ersetzen spielen Lade- und Reaktionszeiten eine erhebliche Rolle.
Natürlich bedarf es schon einer nicht unerheblichen Zahl an Besuchern aber bei genug Anfragen macht irgendwann jeder Uplink schlapp. Auf Coding Horror findet sich ein Erfahrungsbericht inklusive Schritt für Schritt Anleitung. Einzeln scheinen die Einsparungen so gering zu sein, dass sich der Aufwand nicht lohnt. Aber dieser Schein trügt, denn in der Masse der Anfragen läppert sich die Ersparnis natürlich.
Selbst ein favicon birgt unerwartetes Optimierungspotential, wenn man sich solche Zahlen mal ansieht.
Aber kleinere Bilder, Javascript- und CSS-Dateien haben noch einen weiteren Vorteil. Die Ladezeiten verringern sich oft merklich. Zweiter wichtiger Punkt in dem Zusammenhang ist neben der Größe der einzelnen Dateien auch die Anzahl der Requests. Webrequests sind mit einigem Overhead verbunden, Namensauflösung, Handshake usw. Dazu kommt noch, dass die Standardeinstellung der meisten Webbrowser lediglich zwei Requests pro Domain simultan erlauben. Durch die Verwendung von CSS-Sprites und das Zusammenfassen von mehreren Javascript- bzw. CSS-Dateien zu jeweils einem Request lassen sich die Gesamtzahl der Requests merklich reduzieren.
Die Optimierung des Frontend von Webapplikationen wird häufig stark vernachlässigt. Wie viel Optimierungspotential hier noch versteckt ist zeigt Yahoo mit dem Firebug Plugin YSlow.









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