Es ist einer dieser Fehler. Einer dieser Fehler die eigentlich nicht passieren dürfen. Trotzdem, passieren sie immer wieder. Grundsätzlich erwarte ich als Nutzer einer zentralen Speicherlösung für Daten, dass nur ich Zugriff auf diese Daten habe, bzw. bestimmen kann wem ich darauf Zugriff gewähren will.
Wie aber jeder weiss, hat Software Fehler. Selbstverständlich können sich einzelne dieser Fehler auch auf die Zugriffsrechte auf meine Daten auswirken. Je nachdem wie sensibel diese Daten waren, ist das natürlich alles andere als schön. Unschön ist noch der freundlichste Ausdruck der mir dazu einfällt. Je nach Art der Daten könnte man auch von einer Katastrophe sprechen.
Ohne dies zu überprüfen vermute ich jetzt einfach mal, dass der ein oder andere wieder die übliche, ich habs ja gleich gesagt Masche fährt und den Vorfall als weiteren Sargnagel für das Grab auf dem Friedhof der Sicherheit für Cloud Computing erklärt. Bevor ich mich jetzt mangels meiner literarischen Unzulänglichkeiten restlos zum Affen mache, komme ich einfach mal auf den Punkt.
Solche Fehler sind ein großes Problem, ich will hier nichts schön reden. Aber es ist eben kein exklusives Problem von Software as a service Lösungen. Warum sollte es also gerade hier dazu führen, dass diese sich nicht durchsetzen werden?
Nehmen wir doch zum Beispiel Webmail-Dienste. Dort kamen solche Fehler auch immer wieder vor, trotzdem kenne ich so gut wie niemanden der kein Webmail-Postfach hat. Wie wärs mit ein paar Beispielen?
Aber es geht auch viel simpler, Netzwerkfreigaben. Ich will nicht wissen wieviele Gigabyte vertrauliche Daten in irgendwelchen offenen W-LAN-Netzen in Flughäfen und an anderen Orten auf Notebooks freigegeben waren.
Wichtig ist natürlich, dass man versucht solche Fehler zu vermeiden. Dass man sich einen zuverlässigen und seriösen Anbieter aussucht und dass dieser Anbieter unverzüglich auf kritische Fehler reagiert.
Wer nachlesen möchte wie Google in diesem Fall reagiert hat kann alle Details hier oder da nachlesen.
