Auch bei Schönwetterwolken kann man im Regen stehen gelassen werden
Es geht hier um Apple’s MobileMe. Der Dienst startete vor einiger Zeit etwas holprig, was Apple dazu bewegte den kostenlosen Testzeitraum zu verlängern. Soweit so gut. Was ich allerdings jetzt auf jkOnTheRun lesen musste, verschlägt mir die Sprache.
Wenn man seinen MobileMe Account nicht verlängert, bzw. garnicht erst anfängt zu zahlen, aber den Syncronisationsdienst trotzdem weiter laufen lässt, syncronisiert dieser auch fleissig weiter. Nur eben nicht mit den eigenen Daten, sondern mit nichts. Was dazu führt, dass auch lokal alle Daten verschwinden.
Das alles aus einer Hand und wunschlos glücklich Paket, was Apple-Fans bei fast allen Apple Produkten als Rechtfertigung für die geschlossenen Systeme anbringen, verspricht auch MobileMe. Offensichtlich kann es dieses Versprechen aber nicht halten. Wunschlos glücklich dürften die Kunden jedenfalls nicht sein, zwar bot der Dienst die Möglichkeit auf allen Geräten jederzeit die selben Daten zu haben. Aber es ist wohl eher nicht im Sinne des Erfinders, dass wenn ich mich dazu entschließe meine Daten nicht mehr bei MobileMe zu speichern ich diese auch lokal gelöscht haben möchte. Oder vielleicht macht Apple das wirklich absichtlich?
Egal wie viele Schönwetterwölkchen Cloud Computing Anbieter versprechen, so zeigt dieser Vorfall doch, dass man den Diensten nicht blind vertrauen kann. Man sollte deshalb meiner Meinung nach darauf achten offene System einzusetzen, die einem die Freiheit lassen, über die eigenen Daten zu verfügen. Ähnliche Vorfälle, dass man als Kunde im Regen stehen gelassen werden kann wenn man auf den falschen Anbieter setzt, gibt es genug. Initiativen wie diese sind deshalb sehr wichtig für ein Umdenken in der Gesellschaft. Gerade wenn immer mehr Daten in verschiedenste Cloud Computing Anwendungen wandern, muss jeder von uns anfangen sich mehr Gedanken über die Sicherheit der eigenen Daten zu machen.










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