Martin hat im Cloud Blog einen Artikel geschrieben in dem er hinterfragt ob denn z.B. im SaaS Bereich pro User und Jahr oder pro User und Monat wirklich verbrauchsabhängige Abrechnungsmodelle sind.
Meinen Kommentar dazu will das Blog allerdings nicht annehmen. Bekomme immer die Meldung ich müsse das Kommentarfeld ausfüllen… achso.
Mein Kommentar zu Pay as you use ist tot! deshalb hier:
Wenn man es ganz genau nimmt hast Du natürlich Recht.
Ich finde aber durchaus, dass im SaaS Bereich pro User und Monat zu zahlen ein verbrauchsabhängiges Abrechnungsmodell ist. Denn auch wenn der User gerade nicht eingeloggt ist, muss der Anbieter ja seine Dienstleistung oder Teile davon weiter erbringen. E-Mails entgegen nehmen, und überhaupt alle bisherigen Daten weiter abspeichern, sichern etc.
Das Google bei Google Apps pro User und Jahr abrechnet finde ich allerdings auch etwas lang. So verliere ich eben die Möglichkeit für die E-Mailkonten auch wirklich nur so lange zu zahlen wie der Mitarbeiter im Unternehmen ist. Stichwort: Praktikanten.
Deshalb “pay as you use”, so lange man eben die Dienstleitung in Anspruch nimmt. Gerne pro User und Monat.
Über die Zeiteinheit kann man sich dann auch im PaaS oder IaaS Bereich nochmal unterhalten. Aber häufig wird durch Abrechnung kürzerer Zeiteinheiten der Aufwand für den Anbieter steigen. Wenn dies wiederrum die Preise in die Höhe treibt, fährt man als Nutzer vielleicht mit Parkuhreffekt besser.
Deshalb frei nach bekanntem Schema: “Pay as you use” ist tot, es lebe “pay as you use”.

Hallo Philipp,
habe mich schon lange gefragt, wann endlich jemand den Ball aufnimmt
Im grund stimme ich Dir natürlich völlig zu, allzumal ja auch ein Bezahlmodell pro Monat pro App durchaus ein Schritt voran ist. Ich bin nur deswegen so darauf herumgeritten, weil in so vielen Aussagen der pay as you Ansatz als so eminent relevant genannt wird. Und wenn dann die Aushängeschilder für Cloud an dieser Stelle schon den Anspruch nicht erfüllen, … sollte man vielleicht nicht so päpstlich sein, wenn andere das auch nicht tun
Beste Grüße
Martin
Hey Martin,
den Ball aufgenommen hab ich schon Anfang März. Aber aus irgendeinem Grund hat das Blog scheinbar erst jetzt (oder jetzt nochmals?) Trackbacks verschickt. Frag mich nicht.
Viele Grüße nach Bonn
Philipp
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